Station 2: Boka Tapada
Wir fahren etwa 125 km (aber 4 Stunden Fahrzeit!) nach Boka Tapada, eine abgelegene Tiefland-Urwaldregion im Norden Costa Ricas. Sie liegt abseits der touristischen Hauptrouten. Am Weg durchfahren wir auf kurvenreicher Straße den Braulio Carillo Nationalpark und gelangen ins Zentrum des Ananas-Anbaues in Pital. Hier tanken wir, denn dann geht es 35 Kilometer weiter in die Abgeschiedenheit.
Nach einer Stunde erreichen wir die Maquenque Eco Lodge. Sie liegt auf der anderen Seite des Rio San Carlos, der sich träge durch den Urwald wälzt. Das Auto bleibt am Parkplatz, wir werden samt Gepäck von der Fähre der Lodge abgeholt. Wir sind gespannt auf das Baumhaus, das wir für drei Nächte gebucht haben. Preis: 911,- Euro.
Die Lodge bietet u.a. mehrere Baumhäuser mitten im Urwald in unterschiedlichen Größen, alle sind sehr gut ausgestattet und haben einen Balkon mitten im Blätterdach. Das Restaurant hat sehr gute Küche, man sitzt auf einer großen überdachten Terrasse mit Blick auf einen Binnensee und auf eine Vogelfütterungsstelle, ein Highlight für Vogelfotografen. Im Angebot der Lodge stehen zahlreiche Touren mit Guides und Aktivitäten: Urwald- und Nachtführungen, Bootsfahrten, Reitausflüge…
Bildergalerie













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