Station 4: Santa Elena und die Nebelwälder

Von La Fortuna sind es 110 km und 3 Stunden Fahrt hinauf in die Region der Nebenwälder von Monteverde. Die gut ausgebaute Straße führt entlang des Stausees Lake Arenal und dann in vielen Kurven bergan nach Santa Elena.

Unser Quartier „Camino Verde Bed & Breakfast“ ist deutlich weniger komfortabel. Das Zimmer ist klein, aber eine große Frühstücksterrasse mit Ausblick entschädigt. Im Aufenthaltsraum neben der Rezeption verbreitet ein Holzofen gemütliche Wärme und eine kleine Küche steht auch zur Verfügung. Man hat ein wenig das Feeling wie in einer Jugendherberge. Das Frühstück wird serviert und ist sehr gut.

Santa Elena liegt auf 1300 m Seehöhe, es ist deutlich kühler und es weht ständig Wind, denn hier kommt es zum Druckausgleich zwischen den atlantischen und pazifischen Luftmassen. Auf den Bergrücken verläuft auch die Wasserscheide: die eine Seite entwässert nach Osten in den Atlantik, die andere nach Westen in den Pazifik.

In der nahen Umgebung befindet sich der Monteverde Cloud Forest und der Santa Elena Cloud Forest. Diese Reservate sind Rückzugsgebiete für viele Tierarten, unter anderem für den bekannten „Göttervogel“ Quetzal.

Bildergalerie

Frühstücksterrasse des Camino Verde Bed & Breakfast
Auf der Frühstücksterrasse des Camino Verde Bed & Breakfast
Minimarkt
Typischer Minimarket in Santa Elena, am Rand der Ortschaft
Im Monteverde Cloud Forest
Im Monteverde Cloud Forest führen rund 15 Kilometer Wanderwege durch den Urwald. Die teils mächtigen Bäume sind dicht von Flechten und Epiphyten bewachsen.
Drymonia conchocalyx
Drymonia conchocalyx, ein für die Nebelwälder Costa Ricas typische Pflanze aus der Familie der Gesneriengewächse. Die pink-roten Blütenkelche sind noch geschlossen, später würde eine rosafarbene, gefranste Blüte hervortreten.
Quetzal-Pärchen
Ein Quetzal-Pärchen sitzt in trauter Zweisamkeit auf einem Ast, etwa 20 Meter abseits des Weges im Monteverde Cloud Forest.
Quetzal an der Bruthöhle
Das Quetzalmännchen erweitert seine Bruthöhle

Das Quetzalmännchen erweitert seine Bruthöhle mit dem Schnabel. Immer wieder schleudert er Holzstückchen mit einer Drehbewegung auf den Waldboden. Immer wieder fliegt er zu seinem Weibchen, das wenige Meter entfernt auf einem Ast sitzt.

Quetzal erweitert die Bruthöhle